Die Zukunft von USB-C im traditionellen Konferenzraum – Teil 1

Dies ist Teil 1 einer dreiteiligen Serie über die USB-C-Technologie und wie diese die Zukunft der Vernetzung in herkömmlichen Besprechungsräumen unterstützt, aber auch verändert.

Die Designer von Konferenzräumen stehen heute vor einer großen Herausforderung. Bring your own device (BYOD) hat einen neuen Standard für Vernetzung gesetzt.

Es fördert die Benutzerfreundlichkeit für die Mitarbeiter, indem es die Notwendigkeit beseitigt, mehrerer Geräte zur Vernetzung und Zusammenarbeit zu nutzen. Zusätzlich können die Teilnehmer das Gerät wählen, mit dem sie am vertrautesten sind und das sie gerne benutzen. Leider hat die Einführung von BYOD eine neue Herausforderung mit sich gebracht – für Integratoren, Designer und IT-Fachleute. Die Vernetzung zu optimieren ist essentiell geworden.

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USB Typ-C, allgemein als USB-C bezeichnet, entwickelt sich zum Standard für die Unterstützung von BYOD durch die gleichzeitige Übertragung von Daten und Strom an und von verschiedenen Endgeräten. Die Einführung von USB-C gewinnt in der professionellen AV-Branche an Dynamik. Was bedeutet dies für die Zukunft der Vernetzung in der professionellen AV-Branche?

Bevor wir uns näher mit USB-C befassen, sollten wir eine kleine Reise in die Vergangenheit unternehmen.

Vor fast 20 Jahren wurde die erste HDMI-Spezifikation veröffentlicht. Seitdem wurden etwa 10 Milliarden Geräte mit der HDMI-Technologie ausgestattet. Die Einführung von HDMI führte zu Herausforderungen bei der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten. Insbesondere in Anwendungen, die eine Verkabelung über große Entfernungen zu einem vernünftigen Preis erfordern.

Acht Jahre nach der Einführung von HDMI wurde im Jahr 2010 ein globaler Standard eingeführt. HDBaseT schuf einen Standard für die Übertragung von ultrahochauflösendem Video und Audio, Ethernet, Steuersignale, USB und bis zu 100 Watt Leistung über ein einziges, langes Kabel. HDMI und HDBaseT begannen, die professionelle AV-Branche zu erobern. Die professionelle AV-Branche sträubte sich jedoch im Allgemeinen gegen HDMI und HDBaseT, da diese neue Technologie und Standardisierung mit vielen Unklarheiten und Einschränkungen behaftet war.

Heute befinden wir uns mit USB-C an einem ähnlichen Wendepunkt. Glücklicherweise gibt es nicht so viele Geheimnisse und Einschränkungen rund um USB-C. 1996 wurde der Universal Serial Bus, kurz USB, eingeführt, um den Anschluss von Peripheriegeräten an PCs zu standardisieren. Das Ziel war es, mehrere Anschlüsse wie den Serial-Port, den Parallel-Port, den Game-Port und andere zu eliminieren und die Verbindung mittels eines einzigen, universellen Anschlusses zu rationalisieren.

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Mit der Einführung neuer USB-Generationen wurde die Bandbreite weiter erhöht. Mit der Einführung von USB 2.0 und SuperSpeed-Steckern wurden praktikable Optionen geschaffen. Allerdings gab es auch Grenzen und Restriktionen in Bezug auf Bandbreite und Datenübertragung.

Die Einschränkungen von USB 2.0 und SuperSpeed-Anschlüssen entsprechen nicht den wachsenden Anforderungen der heutigen BYOD-Nutzer. Diese erwarten, dass sie ihren eigenen Laptop verwenden und nahtlos eine Videokonferenz durchführen. Dies betrifft alle Geräte und Verbindungen: zum Bildschirm, den Webcams, den Lautsprechern und den Mikrofonen eines Konferenzraums.

Im Jahr 2014 wurde USB-C als Lösung für kabelgebundene Ladeverfahren und den Anschluss von Peripheriegeräten eingeführt. USB-C ist ein 24-poliges USB-Steckersystem mit einem rotationssymmetrischen Stecker. Diese Lösung kann die Vernetzung standardisieren und rationalisieren. USB-C wird die traditionelle Verbindungstechnik in Konferenzräumen komplett verändern.

Nun sollten Sie sich unbedingt einer Sache bewusst sein: Nicht jedes USB-C-Gerät ist gleich, und USB-C-Kabel sind es schon gar nicht. Es ist unmöglich, die Leistung eines USB-C-Kabels durch einfache Beobachtung zu bestimmen.

In dieser dreiteiligen Serie befasst sich Lightware mit der Zukunft der USB-C-Technologie, der Bedeutung hochwertiger USB-C-Lösungen und einem einzigartigen Gerät, welches die Lücke zwischen professionellem AV und USB schließt.

In Teil 2 geht es weiter.